27. Januar 2017 um 17 Uhr

Altonaer Rathaus, Kollegiensaal

Gedenkveranstaltung
Italienische Militärinternierte in Altona
Eine vergessene Opfergruppe


Musik:
Jugend musiziert Förderverein Hamburg e.V.

Einführung: Stefanie Wolpert: Stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung und
Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung

Grußworte: Dr. Liane Melzer: Bezirksamtsleiterin des Bezirksamtes Hamburg-Altona und
Dr. Frank Toussaint, Vorsitzender der Bezirksversammlung Altona

Beiträge: „Die Geschichte der italienischen Militärinternierten“ – Susanne Wald
Mitarbeiterin der KZ Gedenkstätte Neuengamme

„Mein Vater, ein italienischer Zwangsarbeiter“ – Manfred Hessel-Stahl

„Spurensuche: Italienische Militärinternierte in Altona“ – Frauke Steinhäuser & Gaby von Malottki Stadtteilarchiv Ottensen

Veranstalter: Bezirksversammlung Hamburg-Altona/ Ausschuss für Kultur und Bildung,
Arbeitsgruppe „Zwangsarbeit“

Kontakt: Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Altona, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg
Tel.: 040 42811-2029 Fax.: 040 42811-2903, bezirksversammlung@altona.hamburg.de

Kommentare

  1. Horst W. Prahl meint

    Italienische Kriegsgefangene.
    Ich bin 1933 geboren. Ich lebte Ecke Beetsweg (früher Gr. Rabenstraße) Ecke Erzbergerstraße. Mein Vater hatte dort eine Weinhandlung. Unser Garten wurde während des Krieges von der kriegswichtigen Firma Wilhelm Fette als Lagerort benutzt. Es lagerten dort Eisenscheiben, daraus wurden Fräser hergestellt. Dort arbeiteten italienesche Kriegsgefangene. Mein Bruder und ich gaben ihnen Brot gegen „BODOGLIO-Sterne“, die diese an ihrer Uniform trugen.
    Ferner beobachtete ich einen schweren Unfall. Aus dem Tor von Wilhelm Fette war ein LKW, beladen mit einer großen Maschine (vermutlich eine Drehbank) herausgefahren. In der Erzberger Straße/Spritzenplatz stürzte die Maschine vom LKW und begrub einen Kriegsgefangenen unter sich. Das war ein schreckliches Erlebnis für uns Jungs, wie der arme Kerl halb unter der Maschine lag. Er lebte noch. Weiteres weiß ich nicht.

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