Do., 30. März 2017, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

PHOTO.KUNST.RAUM. – UNTERWEGS – ARCHIV 1996 – 2017
CHRISTIAN ZUTHER – CARMEN OBERST – KATRIN STENDER

Stadtteilarchiv Ottensen – Kesselhaus
Zeißstraße 28 · 22765 Hamburg

Dauer der Ausstellung: 30. März – 14. Mai 2017
Finissage: So., 14. Mai 2017, 16 – 18 Uhr

Öffnungszeiten: Di + Mi 9.30 Uhr – 13 Uhr· Di + Mi 14 Uhr – 16.30 Uhr· Do 14 Uhr – 19 Uhr
und nach Vereinbarung

PHOTO.KUNST.RAUM. unterwegs
ARCHÄOLOGIE DER ZUKUNFT – POETIKBEAUFTRAGTE
In der Sequenz PHOTO.KUNST.RAUM. unterwegs zeigt das Stadtteilarchiv Ottensen Arbeiten der drei KünstlerInnen Carmen Oberst, Katrin Stender und Christian Zuther. Die interieurhaft angelegte Ausstellung begreift sich als Sammlung und Werkschau über einen Zeitraum von über 30 Jahren sowie als Versuch, das Vergangene in die Zukunft zu heben. Als Archäologen der Zukunft arbeiten die drei Poetikbeauftragten bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen künstlerischen Kontexten zusammen. Die Ausstellung behält sich weitere Wandlungen und Transformationen während der Dauer ihres Bestehens vor.
Der Begriff „PHOTO.KUNST.RAUM. – Poetikbeauftragte“ im Rahmen der Ausstellung „Archäologie der Zukunft“ im Stadtteilarchiv Ottensen e. V. deutet auf Worte und Mitteilungen hin, deren Inhalte keinen verbindlichen Anspruch auf geschichtliche Notwendigkeit haben. Der Betrachter kann die Möglichkeit nutzen, auf Basis seiner eigenen Sicht Erinnerungen wachzurufen oder  Prognosen phantastisch umzusetzen. Es geht hier darum, das reale Geschichtliche von vermeindlicher Bedeutung frei zu halten und stattdessen auch der Nachwelt und dem Nachwuchs eine Plattform zu bieten, den individuellen Sichtweisen und Wünschen Raum und einen Antrieb zur Selbstverwirklichung zu geben.

Katrin Stender und Carmen Oberst

Jeden Mittwoch 15.00 – 17.00 Uhr
Anwesenheit der Poetikbeauftragten
„Experimentelles Schreiben“
KATRIN STENDER – CHRISTIAN ZUTHER – CARMEN OBERST

Es erscheint ein Katalog:
PAPIER – vom Ursprung, Nutzbarkeit und Wandlung, Carmen Oberst Edition Art Lexikon 16
Informationen unter carmenoberst@gmx.de

Gefördert aus Stadtteilkulturmitteln des Bezirks Altona

 

Neue Fotos


Abriss des Altonaer Bahnhofs, 1973
Foto: Stadtteilarchiv Ottensen/Gerhard Gumps

Vor kurzem wurde dem Stadtteilarchiv Ottensen ein sehr interessantes Zeitdokument übergeben. Ein Besucher brachte uns eine CD mit gut 300 Fotos eines Freundes vorbei. Die Bilder entstanden zwischen 1973 und 1985 und dokumentieren überwiegend Ottensen, aber auch Altona-Altstadt. Sie ergänzen unsere Sammlung mit außergewöhnlichen und alltäglichen Ansichten aus der Zeit, als der Stadtteil im Umbruch war, zum Sanierungsgebiet wurde und die Grundlagen für die heutige Aufwertung und Gentrifizierung gelegt wurden. Zwei der Aufnahmen zeigen wir hier als Beispiel.


‚Auferstanden aus Ruinen‘, die abgebrannte Fabrik, 1978
Foto: Stadtteilarchiv Ottensen/Gerhard Gumps

Das Rundgangsprogramm 2017 ist da!


Ob „Ottensen für Anfänger!“ oder Geschichte und Geschichten der Bahrenfelder Straße (am besten natürlich mit dem dazu passenden Buch des Stadtteilarchivs in der Hand), ob eine Begehung entlang des Bahngeländes (i.e. die Neue Mitte) zum Thema „Der Zug ist abgefahren!“ oder ein Spaziergang zum Altonaer Blutsonntag, ob eine Exkursion zur jüdischen oder eine zur dänischen Geschichte Ottensens – das neue Rundgangsprogramm des Stadtteilarchivs ist erschienen!

Die insgesamt 24, von HistorikerInnen, ArchitektInnen, DenkmalschützerInnen und langjährigen Stadtteil-Engagierten durchgeführten Stadtteilspaziergänge illustrieren an authentischen Orten Vergangenheit und Gegenwart eines sich ständig wandelnden lebendigen Quartiers. Neu im Programm diesmal: ein Rundgang zur Altonaer Kolonialgeschichte.

Alle Spaziergänge finden zwischen Ende März und Anfang Dezember statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 8 € (ermäßigt 4 €).

PDF-Datei Rundgänge 2017

Stadtteilarchiv jetzt auch bei Twitter

Das Stadtteilarchiv Ottensen ist jetzt auch bei Twitter! Mehrmals die Woche informieren wir dort über aktuelle Projekte und Rundgangsangebote sowie über Veranstaltungen, die wir durchgeführt oder an denen wir beteiligt waren, geben Meldungen anderer Institutionen oder Personen weiter, die wir wichtig und interessant finden, und berichten kurz und unterhaltsam aus dem Archiv-Alltag. Die Twitter-Seite des Stadtteilarchivs ist übrigens für jede und jeden zugänglich – ohne dass man sich registrieren muss!

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