Satzung

STADTTEILARCHIV OTTENSEN e.V.
Stand 15. März 2017

 

§ 1 Name des Vereins
Der Verein trägt den Namen STADTTEILARCHIV OTTENSEN – Geschichtswerkstatt für
Altona.
Er ist ins Vereinsregister eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht
insbesondere durch:

1. das Sammeln, Erschließen und Veranschaulichen von Dokumenten und Zeugnissen der
Geschichte und Gegenwart Ottensens die den Besuchern und Besucherinnen zugänglich zu
machen sind. Als Sammelstelle für Stadtteilgeschichte und Stadtteilkultur soll dieses
Stadtteilarchiv mit den Bewohnern und Bewohnerinnen unmittelbar zusammenarbeiten.
Das gesammelte Material soll in allgemein benutzbarer Form für Bewohner und Besucher
bereitgehalten werden. Gegebenenfalls werden Originaldokumente an Museen oder
entsprechende Institutionen nach Beschluss des Vorstands übergeben.

2. Der Verein Stadtteilarchiv Ottensen ist ein Zusammenschluss von Einzelmitgliedern
Gruppen, Initiativen, Einrichtungen und Vereinigungen, die in Hamburg stadtteilbezogene
Kulturarbeit leisten. Dabei stehen die Belange des Stadtteils Ottensen und des Bezirks
Altona und die Bedürfnisse ihrer Bewohner und Bewohnerinnen im Vordergrund, sind aber
im gesamthamburgischen Zusammenhang zu sehen. Der Verein ist parteipolitisch und
konfessionell ungebunden.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglieder können werden: juristische und natürliche Personen, die eine stadtteilbezogene
Kulturarbeit betreiben oder dies zu tun beabsichtigen.

2. Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck
durch ideelle und materielle Unterstützung fördern.

3. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet auf schriftlichen Antrag der Vorstand mit
einfacher Mehrheit. Gegen diese Entscheidung steht dem Aufnahmesuchenden und den
Mitgliedern des Vereins das Recht zu, innerhalb eines Monats nach Bekanntmachung beim
Vorstand Einspruch zu erheben. Über den Einspruch entscheidet die
Mitgliederversammlung.

4. Die Mitgliedschaft endet
– durch freiwilligen Austritt
– durch Tod des Mitglieds
– durch Ausschluss aus dem Verein !
Der Austritt aus dem Verein kann nur schriftlich gegenüber dem Vorstand zum Ende eines
Kalenderjahres erklärt werden. Ein Mitglied kann, wenn es gegen Vereinsinteressen
gröblich verstößt, durch Beschluss des Vorstands mit Zweidrittel-Mehrheit aus dem Verein
ausgeschlossen werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem
Mitglied das Recht des Einspruchs bei der Mitgliederversammlung zu. Der Einspruch
muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand
eingelegt werden.

5. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe bestimmt die
Mitgliederversammlung. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung
des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder Teile davon. Mitglieder, die
mit ihrer Beitragspflicht ein Jahr im Rückstand sind, können von der Mitgliedschaft
ausgeschlossen werden.
§ 4 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind der Vorstand und – die Mitgliederversammlung. Zusätzlich kann
ein/e Geschäftsführer/in bestellt werden.

§ 5 Mitgliederversammlung
1. An der Mitgliederversammlung können Gäste teilnehmen, es sei denn, die Mitglieder-
Versammlung beschließt das Gegenteil.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Mitgliederversammlung
wird mindestens einmal jährlich vom Vorstand schriftlich unter Angabe der
Tagesordnung mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen.
Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind u.a.: Bestimmung der Grundsätze und
Richtlinien der Arbeit des Vereins im Rahmen dieser Satzung; Wahl, Abberufung und
Entlastung des Vorstands, Wahl zweier Kassenprüfer sowie Bestätigung bzw. Ablehnung
von Neuaufnahmen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll niederzuschreiben und von dem/der Protokollführer/in und einem Mitglied des Vorstands zu unterzeichnen.

2. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung binnen
einem Monat verpflichtet, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies verlangt. Für
außerordentliche Mitgliederversammlungen gilt § 5.1 entsprechend.

§ 6 Der Vorstand
1. Der gesetzliche Vorstand besteht aus vier Mitgliedern. (Vorsitz, 2 Stellvertreter/innen,
Schatzmeister/in) Er wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt und
bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand kann aus seiner Mitte die /den Vorsitzende/n, zwei stellvertretende
Vorsitzende und den/die Schatzmeister/in selbst wählen.

2. Die Mitglieder des gesetzlichen Vorstands vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend
ist.

3. Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen, die von einzelnen
Vorstandsmitgliedern eingegangen werden, soweit der Betrag von 500 € nicht überschritten
wird. Verbindlichkeiten von über 500 € bedürfen zu ihrer Gültigkeit eines
Mehrheitsbeschlusses des Vorstands.

4. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

5. Der Vorstand kann nur von einer Mitgliederversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit der
anwesenden Mitglieder abberufen werden.

6. Bestellt die Mitgliederversammlung eine/n hauptamtliche/n Geschäftsführer/in, so ist
diese/r Mitglied ohne Stimmrecht im Vorstand.

§ 7 Beitrag
Die Höhe des Beitrags wird auf der jährlichen Mitgliederversammlung festgesetzt.
Der Jahresbeitrag soll zum Beginn des Kalenderjahres in einer Summe gezahlt werden.
Zahlungsermäßigungen können u.a. erhalten: Schüler, Studierende, Rentner, Arbeitslose. !

§ 8 Beschlüsse

1. Die Beschlussfassung der Organe erfolgt durch einfache Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen.

2. Für die Beschlüsse über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine
Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine
Satzungsänderung und die Auflösung des Vereins sind nur zulässig, wenn sie vorher in der
Einladung auf die Tagesordnung gesetzt wurden.
§ 9 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen
des Vereins an den Verein „Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.“, der es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

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