Do., 10. Nov. 2016, 19.30 Uhr

Ein Abend mit Frauen-Bildern und -Biographien
im Stadtteilarchiv Ottensen-Kesselhaus
Vortrag von Dr. Gisela Notz, Berlin
mit vielen Bildern und Diskussion
Moderation Dr. Elisabeth v. Dücker
Eintritt Spende

Auswirkungen auf das gesamte Leben: Erwerbslosigkeit Marie Jahoda (1907 – 2001)

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Die Pionierin der Sozialwissenschaft Marie Jahoda beeinflusst die sozialwissenschaftliche Forschung wesentlich. Grundlegend ist ihre Studie zur Erwerbslosigkeit aus dem Jahr der Weltwirtschaftskrise 1929. Bis heute ist sie so aktuell wie damals. Seitdem gilt: Die Beschäftigten der unteren Schichten spüren am deutlichsten den Mangel. Nicht allein fehlt es am Geld: Erwerbslosigkeit hat Auswirkungen auf das gesamte Leben. Und Frauen und Männer empfinden die Defizite anders, haben einen unterschiedlichen Umgang mit Erwerbslosigkeit.
Die bekannte Sozialhistorikerin Dr. Gisela Notz stellt in ihrem Bilder-Vortrag das bewegte Leben der Pionierin der sozialwissenschaftlichen Forschung vor.

17. Oktober bis 24. Oktober 2016

Kurze Pause

Nach der Ausstellungseröffnung am 13. Oktober, wird das Stadtteilarchiv Ottensen kommende Woche geschlossen bleiben. Ab Montag 24. Oktober sind wir wieder zu den Öffnungszeiten da.

Do., 13. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

Chaos und Kosmos
sortiert-angeordnet-ästhetisch reduziert

Michael Sandmann • Arbeiten von 2008 – 2016

Titel-Prez-o-text
Ausschnitt aus: „Prez“-Lester Young, 2015

Ausstellungsdauer 25. Oktober bis 22. Dezember, 2016

Einführung Dr. Wolfgang Bock, Professor an der UFRJ, Rio de Janeiro

Öffnungszeiten Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr, Do. von 14 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung

Chaos und Kosmos – angeordnet-sortiert-ästhetisch reduziert
Gesammelte und im Alltag aufgelesene kleine Objekte, wie getrocknete Pflanzen und Tiere (meist Insekten), mit übermalten Fotos und Drucken auf unterschiedlich farbig  grundierten Leinwänden präsentiert. So werden Dinge mit Malerei festgehalten oder in Malerei aufgelöst, die einem nah und doch unbegreiflich sind. Bei der regelmäßigen oder freien Anordnung  ohne konzeptionelle Vorgaben wird die Aufmerksamkeit auf die Frage nach der Rolle von Ordnungsmustern für das Begreifen der Welt gelenkt.

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Ausschnitt aus: Der Fadenzieher, 2010

Die Arbeiten sind lesbar wie Gedichte, Geschichten oder auch Dokumentationen, die Interpretation durch die Betrachter bleibt dabei offen. Die Zeit spielt insofern eine Rolle, als dass die Bildteile, Personen oder Gegenstände auf jeweils aktuelle oder vergangene Ereignisse verweisen. Die zwanglosen Anordnungen und Sortierungen regen zum Nachdenken über die eigene Vergänglichkeit und die Beschleunigung auf dem persönlichen und allgemeinen Weg der Endlichkeit an.

Die Ausstellung wurde gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona