‚… eigentlich bin ich ein Menschenfreund’

Klaus Waschk zeichnet

klaus-waschk-2016

Eröffnung
Donnerstag, 21. April, 2016, 19.30 Uhr

Einführung
Dr. Elisabeth v. Dücker

Lesung
Christoph Bantzer

Ausstellungsdauer
Di. 25. April bis Do. 7. Juli 2016
(vom 29. April bis 11. Mai 2016 geschlossen)

Öffnungszeiten
Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
Do. von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Klaus Waschk zeichnet immer – und als Lehrer, der auch gern darüber geredet hat, war er damit vielleicht auch ansteckend. Das Zeichnen ist für ihn ‚von höchstem Interesse, indem man das Wunder sieht, dass der ganze Geist unmittelbar in die Fertigkeit der Hand übergeht’ (Hegel). Geist und Ungeist findet Klaus Waschk in den Anhäufungen von Menschen, die er etwas verzogen und schräg, gemein und grotesk, beziehungsreich und allein – und eigentlich zumeist freundlich gemeint – zeichnet. Seit über 50 Jahren findet er sie in seinem Umfeld, u.a.in Ottensen, im Bahnhof, im nun verschwundenen Bismarckbad. Er erfindet sie illustrierend zum ‚Kapital’ bei Marx, zum ‚rothen Irrenhaus’ des Oskar Panizza. Und aktuell sind für ihn die seltsamen körperlichen Anstrengungen der Selbstoptimierer besonders anregend. Aber er hofft, dass die ästhetische Dichte der Zeichnungen dann doch auch etwas Versöhnliches haben kann.

Ausstellung gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona

Achtung! Zug fährt ab.

achtung-zug-faehrt-ab-350-altonaEisenbahngeschichte in Altona und Ottensen

Arbeitsalltag – Nachbarschaft – Umbruch

Katalogbuch zur Ausstellung

Im Eisenbahnknoten Altona waren mit dem Altonaer Hauptbahnhof, dem Bahnbetriebswerk Altona und dem Güterbahnhof Altona drei Betriebsstätten der Bahn auf einem Areal konzentriert, das immer von Umbruch gekennzeichnet war. Der Strukturwandel zur Diesel- und dann zur Elektro-Traktion brachte das Ende der Dampflok-Infrastruktur bis zum Niedergang des Eisenbahnbetriebes in Altona. Das Bahnbetriebswerk wurde in den 1980er Jahren, der Güterbahnhof Ende der 1990er Jahre stillgelegt. Heute wird die Zukunft der innerstädtischen Eisenbahnbrache kontrovers diskutiert: Ein neues Wohnquartier soll dort entstehen, die Zukunft des Fernbahnhofs Altona ist ungewiss.
Schwerpunkt der Publikation sind Einblicke in den Arbeitsalltag, die Nachbarschaft an der Harkortstraße sowie der Denkmalschutz und der Umbruch, des von der Eisenbahngeschichte geprägten Wohn- und Gewerbequartiers.

Herausgeber: Stadtteilarchiv Ottensen, 2014
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