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Ausstellung: WERK ZEUG KUNST

24. Januar - 19. Februar

Kostenlos
Zeichnung Ausstellung WerkZeugKunst 2026

Zeichnungen und Aquarelle aus der DrahtstiftfabriK

AUSSTELLUNG: Ausstellung 24.01. – 19.02.2026

Ort: Kesselhaus, Stadtteilarchiv Ottensen e.V., Zeißstr. 28

Annette von Lucke
Anne Kadisch
Gabriele Tietgen
Marilen Kreutzkamp
Sabine Böttcher-Sy

Öffnungszeiten:

  • Montags und Dienstags 14 – 18 Uhr
  • Mittwochs 11 – 13 Uhr
  • Donnerstags 14 – 19 Uhr
  • Samstag 24.01. u. Sonntag 25.01. jeweils 15 – 18 Uhr
  • Samstag 07.02. u. Sonntag 08.02. jeweils 15 – 18 Uhr

An den Dienstagnachmittagen während der Ausstellung sind immer einige Künstlerinnen zeichnen vor Ort.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen Zeichnungen von Dingen, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken: Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Fragmente aus der ehemaligen Drahtstiftfabrik Feldtmann im Stadtteil Ottensen – heute er Sitz des Stadtteilarchiv Ottensen e.V.s. Mit großer Aufmerksamkeit und künstlerischer Neugier hat sich eine kleine Zeichengruppe aus Ottensen diesen Objekten genähert und sie in Zeichnungen und Aquarellen porträtiert.

Die Werke entstanden im Winter 2024/25 über einen Zeitraum von rund einem halben Jahr. Einmal wöchentlich arbeiteten die Zeichnerinnen direkt in den Räumen der ehemaligen Fabrik. Dabei ging es weniger um technische Präzision oder das Verständnis der Funktionsweise, sondern um das genaue Hinsehen: um Oberflächen, Materialien, Formen und Gebrauchsspuren. Risse, Abschürfungen, Glanzstellen oder stumpfe Flächen erzählen von langem Gebrauch und harter Arbeit. Wie Gesichter tragen auch diese Dinge Spuren eines gelebten Lebens und verleihen jedem Objekt eine eigene, unverwechselbare Persönlichkeit.

Die überwiegend realistischen Zeichnungen – ausgeführt mit Bleistift, Farbstift oder Aquarell auf Papier – laden dazu ein, diese Gegenstände neu wahrzunehmen: nicht als austauschbare Industrieprodukte, sondern als individuelle Zeugen einer vergangenen Arbeitswelt. Ergänzt werden die Arbeiten durch zeichnerische Eindrücke aus der Umgebung der Fabrik und aus dem ehemaligen Arbeiterviertel Ottensen.

Die Ausstellung versteht sich als künstlerische Annäherung an Alltagsobjekte der Industriegeschichte und als Einladung, sich von ihrer stillen Präsenz faszinieren zu lassen. Zugleich möchte sie einen Beitrag dazu leisten, die Geschichte der Arbeit, der Industrie und des Stadtteils Ottensen über das Medium der Zeichnung lebendig zu halten.

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Stadtteilarchiv Ottensen