Stadtteilarchiv und Geschichtswerkstatt
Mitten im Herzen von Ottensen – in der denkmalgeschützten Drahtstiftfabrik Feldtmann aus der Zeit der Industrialisierung – erforschen, sammeln und erzählen wir seit 1980 die Regionalgeschichte Altonas. Wo früher Drahtstifte für Heringskisten produziert wurden, ist heute nicht nur ein spannendes Archiv, sondern ein lebendiger Erinnerungsort, Treffpunkt, Bühne, Werkstatt und Wohnzimmer für alle, die sich für die Vergangenheit und Zukunft des Stadtteils interessieren.
Gehen Sie bei uns auf Spurensuche: bei Stadtteilrundgängen, in Ausstellungen und Publikationen, bei Workshops, Lesungen und Filmabenden. Im Kesselhaus, unserem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum, finden regelmäßig kulturelle und erinnerungspolitische Veranstaltungen statt, die häufig in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen und Kulturschaffenden aus Altona entstehen.
Ob Forschung, Kunst oder Nachbarschaft: Das Stadtteilarchiv ist ein Ort für alle, die mehr über Altona erfahren und mitgestalten wollen!
Kommen Sie vorbei – entdecken Sie Altona neu.
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende.

News
Schließzeit in den Sommerferien 9.7. – 19.8.2026
Wir haben vom 9. Juli bis zum 19. August 2026 geschlossen.
Ausstellungseröffnung mit Lesung: „Kritik und Engagement. Schriftstellerinnen in Hamburg und Altona um 1900“
Vom 2.9. bis 15.10.26 ist im Kesselhaus eine neue Ausstellung über Schriftstellerinnen zu sehen, die um 1900 mit ihren Werken und ihrem Engagement gesellschaftliche Konventionen herausforderten. Zur Vernissage am 2.9. ab 18 Uhr erwarten euch eine Lesung der Schauspielerin Ute Hannig aus »Wir haben kein Vaterland« von Ilse Frapan sowie eine Einführung von Dr. Dirk Hempel in Leben und Wirken dieser heute weitgehend vergessenen Autorinnen. Der Eintritt ist frei.
Offener Brief: Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen
Das Stadtteilarchiv Ottensen – Geschichtswerkstatt für Altona e.V. schließt sich dem offenen Brief der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen vom 13.01.2026 an, die ein konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Bilder in den sozialen Medien fordern. Als Einrichtung mit langer Erfahrung in erinnerungspolitischer Arbeit setzen auch wir uns für einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Vermittlungsformaten ein.





