35 Jahre Fest und Buchvorstellung

Großer Auflauf

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Am vergangenen Freitag ab 19 Uhr, kamen um die 200 bis 250 Gäste ins Stadtteilarchiv Ottensen und füllten unsere Räume  bis auf den letzten Platz. Unsere Jubiläumsfeier zum 35. Geburtstag mit der Buchpräsentation, brachte neue und alte Wegbegleiter zusammen. Das große Interesse ehrt uns, auch die von vielen geäußerte Wertschätzung unserer Arbeit tat gut, motiviert uns und zeigt das wir noch auf dem richtigen Weg sind. Im Alltag bleibt dafür oft zu wenig Raum. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen und sehen uns sicher demnächst bei einer der kommenden Veranstaltungen oder einfach so im Archiv.

Unten ist ein Link zu You Tube, dort ein Film mit den Grußworten vom stellvertretenden Bezirksamtsleiter Kersten Albers beim Jubiläumsfest.
aufgenommen vom Stadtteilblog Inside Ottensen

Grußworte auf You Tube

 

Begleitveranstaltung

wilhelmsb-auss-2015

Heimatabend

Donnerstag, 9. Juli 2015
Warum schreiben Menschen Hymnen auf ihren Stadtteil? Aus nostalgischer Heimattümelei? Weil sie den Weggang an einen anderen Ort nicht verkraftet haben? oder weil sie dem Quartier mal gründlich die Leviten lesen wollen? Musikalische Beispiele aus Wilhelmsburg, Altona und Billstedt.
Im Anschluss
Ludwig Johann Trommsdorf
Der Liedermacher und Komponist ist vom beschaulichen Freiburg in den rauhen Süden, auf die Veddel gewechselt. Auch davon handeln manche Lieder.

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg
„Irgendwie guckt man anders“ – Sichtweisen der Veränderung in Wilhelmsburg
23. Juni bis 16. Juli 2015
Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30–13 Uhr, 14–16.30 Uhr, Do. 14–20 Uhr

Ausstellung im Kesselhaus

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23. Juni bis 16. Juli 2015

„Irgendwie guckt man anders“ – Sichtweisen der Veränderung in Wilhelmsburg

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg

Eröffnung: Do., 18. Juni, 19 Uhr, 2015
Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30–13 Uhr, 14–16.30 Uhr, Do. 14–20 Uhr
In Ottensen ist sie so gut wie vollzogen, in Wilhelmsburg wird sie befürchtet, und in Billstedt scheint sie noch weit weg: die Gentrifizierung. Der Begriff, der 1964 von der britischen Stadtsoziologin Ruth Glass geprägt wurde, scheint spätestens seit Gründung der „Recht-auf-Stadt“-Bewegung in Hamburg im November 2009 in aller Munde. Ist Gentrifizierung die zwangsläufige Begleiterscheinung der Aufwertung? Mit aufwendigen Imagekampagnen der beiden Großveranstaltungen IBA und igs 2013 wurde Wilhelmsburg „schön“ geschrieben. Nun grassiert die Angst vor dem Verlust des „echten und bunten“ Wilhelmsburgs sowie die Angst vor Verdrängung der ursprünglichen Bewohnerschaft. Die Frage, die im Stadtteil heiß diskutiert wird, ist: Wird Wilhelmsburg auch substantiell aufgewertet und wem nützt diese Aufwertung wirklich? Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg hat mehr als ein Jahr lang Menschen zu den Veränderungen in ihrem Stadtteil befragt. Daraus entstanden sind kleine Portraits, in denen die ganz persönliche Sicht ganz normaler Bewohner/innen deutlich wird, erschienen in der Stadtteilzeitung WIR. Die Ausstellung ist eine Zwischenbilanz aus dieser Forschung, kombiniert mit Fotografien des Wandels.