Do., 13. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

Chaos und Kosmos
sortiert-angeordnet-ästhetisch reduziert

Michael Sandmann • Arbeiten von 2008 – 2016

Titel-Prez-o-text
Ausschnitt aus: „Prez“-Lester Young, 2015

Ausstellungsdauer 25. Oktober bis 22. Dezember, 2016

Einführung Dr. Wolfgang Bock, Professor an der UFRJ, Rio de Janeiro

Öffnungszeiten Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr, Do. von 14 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung

Chaos und Kosmos – angeordnet-sortiert-ästhetisch reduziert
Gesammelte und im Alltag aufgelesene kleine Objekte, wie getrocknete Pflanzen und Tiere (meist Insekten), mit übermalten Fotos und Drucken auf unterschiedlich farbig  grundierten Leinwänden präsentiert. So werden Dinge mit Malerei festgehalten oder in Malerei aufgelöst, die einem nah und doch unbegreiflich sind. Bei der regelmäßigen oder freien Anordnung  ohne konzeptionelle Vorgaben wird die Aufmerksamkeit auf die Frage nach der Rolle von Ordnungsmustern für das Begreifen der Welt gelenkt.

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Ausschnitt aus: Der Fadenzieher, 2010

Die Arbeiten sind lesbar wie Gedichte, Geschichten oder auch Dokumentationen, die Interpretation durch die Betrachter bleibt dabei offen. Die Zeit spielt insofern eine Rolle, als dass die Bildteile, Personen oder Gegenstände auf jeweils aktuelle oder vergangene Ereignisse verweisen. Die zwanglosen Anordnungen und Sortierungen regen zum Nachdenken über die eigene Vergänglichkeit und die Beschleunigung auf dem persönlichen und allgemeinen Weg der Endlichkeit an.

Die Ausstellung wurde gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona

Di., 5. Juli 2016, 19.30 Uhr

Einladung zur Finissage der Ausstellung

‚… eigentlich bin ich ein Menschenfreund – Klaus Waschk zeichnet’

Stadtteilarchiv Ottensen – Kesselhaus
Geschichtswerkstatt für Altona
Zeißstraße 28, 22765 Hamburg

ABER…  das war’s dann ja noch nicht! Er zeichnet weiter. Deshalb wird jetzt die Ausstellung erweitert sein mit der Präsentation eines ganz frischen Buchprojekts, den Entwürfen zu seiner gezeichneten Biografie: ’… ZIEMLICH NORMAL’ – Teil 1, 1941 – 1961 mit Bilderbögen zur Vor- und Frühgeschichte des Künstlers bis in die ersten Studienjahre, erschröcklich, aber immer wahr und so authentisch.

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Fahrschüler, Klaus Waschk

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Student, Klaus Waschk

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wie in echt …, Klaus Waschk

Ausstellungsdauer 25. April bis Do. 7. Juli 2016 Öffnungszeiten Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr Do. von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellung und Veranstaltung sind gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona

PDF-Download Finissage

‚… eigentlich bin ich ein Menschenfreund’

Klaus Waschk zeichnet

klaus-waschk-2016

Eröffnung
Donnerstag, 21. April, 2016, 19.30 Uhr

Einführung
Dr. Elisabeth v. Dücker

Lesung
Christoph Bantzer

Ausstellungsdauer
Di. 25. April bis Do. 7. Juli 2016
(vom 29. April bis 11. Mai 2016 geschlossen)

Öffnungszeiten
Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
Do. von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Klaus Waschk zeichnet immer – und als Lehrer, der auch gern darüber geredet hat, war er damit vielleicht auch ansteckend. Das Zeichnen ist für ihn ‚von höchstem Interesse, indem man das Wunder sieht, dass der ganze Geist unmittelbar in die Fertigkeit der Hand übergeht’ (Hegel). Geist und Ungeist findet Klaus Waschk in den Anhäufungen von Menschen, die er etwas verzogen und schräg, gemein und grotesk, beziehungsreich und allein – und eigentlich zumeist freundlich gemeint – zeichnet. Seit über 50 Jahren findet er sie in seinem Umfeld, u.a.in Ottensen, im Bahnhof, im nun verschwundenen Bismarckbad. Er erfindet sie illustrierend zum ‚Kapital’ bei Marx, zum ‚rothen Irrenhaus’ des Oskar Panizza. Und aktuell sind für ihn die seltsamen körperlichen Anstrengungen der Selbstoptimierer besonders anregend. Aber er hofft, dass die ästhetische Dichte der Zeichnungen dann doch auch etwas Versöhnliches haben kann.

Ausstellung gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona