Di., 5. Juli 2016, 19.30 Uhr

Einladung zur Finissage der Ausstellung

‚… eigentlich bin ich ein Menschenfreund – Klaus Waschk zeichnet’

Stadtteilarchiv Ottensen – Kesselhaus
Geschichtswerkstatt für Altona
Zeißstraße 28, 22765 Hamburg

ABER…  das war’s dann ja noch nicht! Er zeichnet weiter. Deshalb wird jetzt die Ausstellung erweitert sein mit der Präsentation eines ganz frischen Buchprojekts, den Entwürfen zu seiner gezeichneten Biografie: ’… ZIEMLICH NORMAL’ – Teil 1, 1941 – 1961 mit Bilderbögen zur Vor- und Frühgeschichte des Künstlers bis in die ersten Studienjahre, erschröcklich, aber immer wahr und so authentisch.

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Fahrschüler, Klaus Waschk

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Student, Klaus Waschk

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wie in echt …, Klaus Waschk

Ausstellungsdauer 25. April bis Do. 7. Juli 2016 Öffnungszeiten Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr Do. von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellung und Veranstaltung sind gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona

PDF-Download Finissage

‚… eigentlich bin ich ein Menschenfreund’

Klaus Waschk zeichnet

klaus-waschk-2016

Eröffnung
Donnerstag, 21. April, 2016, 19.30 Uhr

Einführung
Dr. Elisabeth v. Dücker

Lesung
Christoph Bantzer

Ausstellungsdauer
Di. 25. April bis Do. 7. Juli 2016
(vom 29. April bis 11. Mai 2016 geschlossen)

Öffnungszeiten
Di. und Mi. 9.30 bis 13 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
Do. von 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

Klaus Waschk zeichnet immer – und als Lehrer, der auch gern darüber geredet hat, war er damit vielleicht auch ansteckend. Das Zeichnen ist für ihn ‚von höchstem Interesse, indem man das Wunder sieht, dass der ganze Geist unmittelbar in die Fertigkeit der Hand übergeht’ (Hegel). Geist und Ungeist findet Klaus Waschk in den Anhäufungen von Menschen, die er etwas verzogen und schräg, gemein und grotesk, beziehungsreich und allein – und eigentlich zumeist freundlich gemeint – zeichnet. Seit über 50 Jahren findet er sie in seinem Umfeld, u.a.in Ottensen, im Bahnhof, im nun verschwundenen Bismarckbad. Er erfindet sie illustrierend zum ‚Kapital’ bei Marx, zum ‚rothen Irrenhaus’ des Oskar Panizza. Und aktuell sind für ihn die seltsamen körperlichen Anstrengungen der Selbstoptimierer besonders anregend. Aber er hofft, dass die ästhetische Dichte der Zeichnungen dann doch auch etwas Versöhnliches haben kann.

Ausstellung gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 5. November 2015, 18 Uhr

Stolpersteine in Hamburg-Altona. Biographische Spurensuche
Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28

Anmeldung empfohlen ab Montag, 19. Oktober
Montag bis Mittwoch 10 bis 13 Uhr, Telefon 040 – 390 36 66

Grußwort
Peter Hess – Stolperstein-Initiative Hamburg
Einführung
Birgit Gewehr: Zwischen Flucht und Ausweglosigkeit – Einblicke in Biographien verfolgter Altonaer und Altonaerinnen
Frauke Steinhäuser: Frieda und Walter Rosenbaum aus dem Haus Wilhelminenhöhe, Blankenese
Ulf Bollmann: Otto Schneider – ein Beispiel für einen denunzierten Homosexuellen aus Ottensen

Ausstellungsdauer: Dienstag, 10. November 2015 bis Donnerstag, 31. März 2016

Ausstellung:

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Foto: Privatbesitz Martha Wild, geb. Braun

Auf Leben und Tod- Stolpersteine in Altona – eine biographische Spurensuche
Die Ausstellung präsentiert die Lebensgeschichten von Menschen
aus Altona, die unter nationalsozialistischer Herrschaft ermordet wurden,
und das Schicksal von Angehörigen, die überlebten. Dem Ehepaar Daniel
und Therese Braun zum Beispiel gelang es, ihre Töchter nach England zu retten. Sie selbst konnten ihrer Deportation nach Minsk nicht entkommen.

Buchpräsentation:

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Stolpersteine in Hamburg-Altona. Biographische Spurensuche
Inzwischen liegen im Großbezirk Altona über 330 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus. Das ist Grund genug für eine auf das Doppelte erweiterte Neuauflage des 2008 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buches „Stolpersteine in Hamburg-Altona“ als neuer Band der Reihe „Biographische Spurensuche“, herausgegeben von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Birgit Gewehr und ihre Mitautorinnen und -autoren legen nun weitere Lebensgeschichten vor von Menschen aus Altona, die verfolgt wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft, ihrer Homosexualität, ihrer Gegnerschaft zum nationalsozialistischen Regime, als Zeugen und Zeuginnen Jehovas, als Deserteure oder als Opfer der Verbrechen der sogenannten Euthanasie. Zusätzlich werden Leben und Tod von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen dokumentiert, die in Altona umkamen. Eines der Opfer ist der gebürtige Altonaer Rolf Horwitz, den die Gestapo im Alter von 13 Jahren zusammen mit seiner jüdischen Familie ins Getto von Riga deportierte. Die Familie Horwitz wohnte bis zu ihrer Zwangsräumung im Hohenzollernring 89 in Ottensen in einem Haus des Altonaer Spar- und Bauvereins, der die Patenschaft für die Stolpersteine übernahm. Angehörige und ehemalige Nachbarn kommen zu Wort. Altona erinnert sich.

Das Buch ist im Stadtteilarchiv Ottensen und im Infoladen der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg gegen eine Bereitstellungsgebühr erhältlich.
Ausstellung und Veranstaltungen sind gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg