Begleitveranstaltung

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Heimatabend

Donnerstag, 9. Juli 2015
Warum schreiben Menschen Hymnen auf ihren Stadtteil? Aus nostalgischer Heimattümelei? Weil sie den Weggang an einen anderen Ort nicht verkraftet haben? oder weil sie dem Quartier mal gründlich die Leviten lesen wollen? Musikalische Beispiele aus Wilhelmsburg, Altona und Billstedt.
Im Anschluss
Ludwig Johann Trommsdorf
Der Liedermacher und Komponist ist vom beschaulichen Freiburg in den rauhen Süden, auf die Veddel gewechselt. Auch davon handeln manche Lieder.

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg
„Irgendwie guckt man anders“ – Sichtweisen der Veränderung in Wilhelmsburg
23. Juni bis 16. Juli 2015
Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30–13 Uhr, 14–16.30 Uhr, Do. 14–20 Uhr

Ausstellung im Kesselhaus

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23. Juni bis 16. Juli 2015

„Irgendwie guckt man anders“ – Sichtweisen der Veränderung in Wilhelmsburg

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg

Eröffnung: Do., 18. Juni, 19 Uhr, 2015
Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30–13 Uhr, 14–16.30 Uhr, Do. 14–20 Uhr
In Ottensen ist sie so gut wie vollzogen, in Wilhelmsburg wird sie befürchtet, und in Billstedt scheint sie noch weit weg: die Gentrifizierung. Der Begriff, der 1964 von der britischen Stadtsoziologin Ruth Glass geprägt wurde, scheint spätestens seit Gründung der „Recht-auf-Stadt“-Bewegung in Hamburg im November 2009 in aller Munde. Ist Gentrifizierung die zwangsläufige Begleiterscheinung der Aufwertung? Mit aufwendigen Imagekampagnen der beiden Großveranstaltungen IBA und igs 2013 wurde Wilhelmsburg „schön“ geschrieben. Nun grassiert die Angst vor dem Verlust des „echten und bunten“ Wilhelmsburgs sowie die Angst vor Verdrängung der ursprünglichen Bewohnerschaft. Die Frage, die im Stadtteil heiß diskutiert wird, ist: Wird Wilhelmsburg auch substantiell aufgewertet und wem nützt diese Aufwertung wirklich? Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg hat mehr als ein Jahr lang Menschen zu den Veränderungen in ihrem Stadtteil befragt. Daraus entstanden sind kleine Portraits, in denen die ganz persönliche Sicht ganz normaler Bewohner/innen deutlich wird, erschienen in der Stadtteilzeitung WIR. Die Ausstellung ist eine Zwischenbilanz aus dieser Forschung, kombiniert mit Fotografien des Wandels.

Menck-Mal und nächste Ausstellung

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Sofaweitwurf

am So., den 7. Juni
Einen ungewöhnlichen „Fernsehabend“ hatten wir am vergangenen Sonntagabend auf dem Bagger an der Ecke Nöltingstraße Am Born. Irgendjemand hatte kreatives Müllrecycling betrieben. Wie hatten sie das geschafft, dieses Sofateil dort oben hinaufzutragen? Die Rückbeförderung, an den Abstellplatz neben den Bänken, war dagegen recht einfach. Nun muß die Müllabfuhr tätig werden, damit nicht noch Schrank und Tisch dazu kommen.

 

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„Irgendwie guckt man anders“ – Sichtweisen der Veränderung in Wilhelmsburg

Ausstellung: 23. Juni bis 16. Juli, 2015
Eröffnung: Do., 18. Juni, 19 Uhr
Zur Einführung spricht: Margret Markert

Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg
im Stadtteilarchiv Ottensen – Kesselhaus
Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30–13 Uhr, 14–16.30 Uhr, Do. 14–20 Uhr

In Ottensen ist sie so gut wie vollzogen, in Wilhelmsburg wird sie befürchtet, und in Billstedt scheint sie noch weit weg: die Gentrifizierung. Der Begriff, der 1964 von der britischen Stadtsoziologin Ruth Glass geprägt wurde, scheint spätestens seit Gründung der „Recht-auf-Stadt“-Bewegung in Hamburg im November 2009 in aller Munde. Ist Gentrifizierung die zwangsläufige Begleiterscheinung der Aufwertung? Mit aufwendigen Imagekampagnen der beiden Großveranstaltungen IBA und igs 2013 wurde Wilhelmsburg „schön“ geschrieben. Nun grassiert die Angst vor dem Verlust des „echten und bunten“ Wilhelmsburgs sowie die Angst vor Verdrängung der ursprünglichen Bewohnerschaft. Die Frage, die im Stadtteil heiß diskutiert wird, ist: Wird Wilhelmsburg auch substantiell aufgewertet und wem nützt diese Aufwertung wirklich? Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg hat mehr als ein Jahr lang Menschen zu den Veränderungen in ihrem Stadtteil befragt. Daraus entstanden sind kleine Portraits, in denen die ganz persönliche Sicht ganz normaler Bewohner/innen deutlich wird, erschienen in der Stadtteilzeitung WIR. Die Ausstellung ist eine Zwischenbilanz aus dieser Forschung, kombiniert mit Fotografien des Wandels.